2/08/2017

Buchvorstellung Sylnen-Der gefallene Krieger





Ich freue mich sehr, dass ich euch das Buch "Sylnen- Der gefallene Krieger" von Ela  Feyh vorstellen darf.  Der zweite Teil der Reihe ist zur Zeit in Bearbeitung, wem das Buch also gefällt, der muss sich noch ein wenig gedulden.



Bist du bereit Lina auf eine gefährliche Reise quer durch das Land Crailsmur zu begleiten und bist du bereit für Magie und andere Dinge die du verstehen zu lernen musst?




Bis jetzt ist erst ein Teil der Reihe erschienen, aber ein zweiter ist in Planung.

Die Bücher sind unter folgenden Titeln zu finden:

> Sylnen- Der gefallene Krieger

> Sylnen- Das Erwachen der Zehn (Bearbeitung)



Buchdetails

Erscheinungsdatum Erstausgabe :05.11.2015

Aktuelle Ausgabe : 25.09.2016
Verlag : Eisermann Verlag
ISBN: 9783946172550
Flexibler Einband 450 Seiten
Sprache: Deutsch







Über die Autorin:

Noch jung an Jahren, enthält Elas Lebenslauf noch kaum bedeutende Daten. Schule-Studium-Arbeit. 

Interessanter sind wohl die Details aus ihrem Leben oder liebenswürdige Macken:

Da wären unter anderem die Schreibbessesenheit, die tiefe Beziehung zu Pflanzen, der unstillbare
Wissensdurst oder der Tunnelblick, durch welchen sie nicht nur einmal wichtige Dinge übersehen hat.




Klappentext:

Stell dir vor, nur du kannst das Land Crailsmur retten. Ein Land, in dem Seelen reisen können und Magie zum Leben erwacht, in dem Pflanzen Schabernack treiben und Geister deinen Verstand rauben, in dem Schönheit den Tod bedeuten kann und Hässliches zu heilen vermag. Ein Land, das durch die Macht von zehn Büchern regiert wird: den Sylnen. Stell dir vor, eine geheimnisvolle Kraft beginnt dich zu beeinflussen, dein Denken zu verändern und lässt dich an allem Zweifeln, das du bisher kanntest.

Und stell dir vor, diese Kraft zeigt dir deinen Seelengefährten …
Würdest du die Reise antreten?





Rezension:

Sehr kurzweiliger Fantasyroman. Der Schreibstil gefällt mir sehr gut. Er ist ein wenig eigen und hebt sich toll von der Masse ab. Die Geschichte finde ich insgesamt spannend und kurzweilig. Obwohl sie wenige Passagen hat die sich doch ein wenig gezogen haben. Die Protagonisten finde ich toll. Lina ist mir auf Anhieb sehr sympathisch. Sie ist ein wenig naiv aber dennoch eine kleine Kämpferin.  Der Kater brachte mich zum schmunzeln. Er hat einen ganz besonderen Charakter. Die Autorin konnte ihm Leben einhauchen. Er hat sich oft wie eine kleine zickige Katze mit eigenem Kopf benommen. Sehr interessant war für mich das Zusammenspiel zwischen Lina und dem Kater. Die Geschichte ist ein wenig sprunghaft geschrieben und lässt die Zeit wie im Flug vergehen. Der Abschluss finde ich sehr spannend und eine sehr gute Überleitung zu einem weiteren Band der Reihe.



Mein Fazit:

Toller Reihenauftakt. Sehr gute Protagonisten und eine tolle Geschichte. Ich kann das Buch für einige vergnügliche Lesestunden mit Schmunzelfaktor nur empfehlen.



Rezension auch hier zu lesen.

2/07/2017

Interview Bernhard Hennen & Robert Corvus

Heute ist schon der 2. Tag der Fantasywoche, mit ganz vielen tollen Autoren, Bloggern und natürlich Büchern. 


Für heute haben die lieben Bloggerinen Elchis World of BooksKitterellas Welt und ich es uns zur Aufgabe gemacht, euch die Autoren Bernhard Hennen und Robert Corvus und somit auch deren gemeinsames Buch Die Phileasson Saga- Nordwärts vorzustellen. 
Also lehnt euch zurück und viel Spaß beim lesen. 😊







Als erstes mag ich euch das Buch ein wenig näher bringen

Raubeinige Helden, gefährliche Magie und eine atemberaubende Queste – Nordwärts ist der geniale Auftrakt zu einer großen neuen Fantasy-Serie.
Auf www.phileasson-saga.de findet man übrigens eine Liste der geplanten Titel – und Informationen zu Schauplätzen und Figuren. Natürlich verkünden wir dort auch Neuigkeiten, etwa, wenn es eine Lesung gibt.









Klappentext:
Sagen und Mythen ranken sich um die legendäre Rivalität zwischen Asleif Phileasson, den sie nur den Foggwolf nennen, und Beorn dem Blender. Nun soll eine Wettfahrt entscheiden, wer von beiden der größte Seefahrer aller Zeiten ist und sich König der Meere nennen darf. In achtzig Wochen müssen die beiden Krieger den Kontinent Aventurien umrunden und sich dabei zwölf riskanten Abenteuern stellen. Abenteuern, die nur die abgebrühtesten Helden zu bestehen vermögen. Es ist der Beginn des größten und gefährlichsten Wettlaufs aller Zeiten ...
So und nun darf ich euch das wunderbare Interview mit den beiden Herren darbieten. 



1. Wie seid ihr auf die Idee gekommen, gemeinsam zu schreiben? Bzw. wessen Idee ist es gewesen?
Wir wurden verkuppelt. Wir sind beide mit Werner Fuchs befreundet, einem der Erfinder der Fantasywelt "Das schwarze Auge". Er hat sich immer gewünscht, in seinem Setting eine lange, epische Romanreihe zu sehen. Dafür bot sich die Umsetzung der PHILEASSON-SAGA an, die schon mehr als zwei Jahrzehnte als Kampagne von Abenteuerspielen vorliegt, in dieser Zeit viele Fans gewonnen hat und schon zwei Mal an die immer feiner ausgearbeitete Hintergrundwelt angepasst wurde.
Bernhard: Für mich, der ich die Abenteuerkampagne vor einem Vierteljahrhundert geschrieben habe, war es ein Herzensprojekt, diese Adaption anzugehen.
Robert: Ich war der Welt von "Das schwarze Auge" damals auch schon durch sieben Romane (erschienen unter meinem Pseudonym Bernard Craw) verbunden, sodass ich durchaus als bewährter Veteran auf diesem Feld galt. Werner Fuchs hat zuerst Bernhard von seiner Idee begeistert und dann mich als Mitstreiter für dieses arbeitsreiche Unterfangen gewonnen.

2. Kanntet ihr euch schon vorher privat?
Generell ist die Szene der Fantasy-Schaffenden im deutschsprachigen Raum sehr klein. Diejenigen, die auf Conventions und ähnlichen Veranstaltungen auftreten – wozu auch wir beide zählen – kennen sich wenigstens vom Sehen. Man "klatscht ab", wenn der Programmpunkt im Lesungsraum wechselt. In diesem Sinne kannten wir uns bereits, hatten aber nie intensiv miteinander zu tun.

3. Wie erklärt ihr einem Unwissenden um was es im „Das schwarze Auge“ geht und wir ihr das in eurer Saga umsetzt?
"Das schwarze Auge" ist die typische Fantasywelt, im angloamerikanischen Raum sagt man dazu "EDO-Fantasy", was für "Elven, Dwarf, Orc" steht. Es gibt also Elfen, Zwerge und Orks, die Technologie bewegt sich auf dem Niveau des Mittelalters, die Vielgötterei erinnert an die vorchristliche Antike und die Bewohner dieser Welt denken oft neuzeitlich in Ursache-Wirkungs-Zusammenhängen. Das ist das übliche Fantasysetting, das auch "Der Herr der Ringe", "Conan" oder (mit Abstrichen beim EDO) "Game of Thrones" nutzen. Als Fantasyfan findet man also leicht hinein.
Andererseits arbeiten an dieser Rollenspielwelt seit 1984 eine Vielzahl an Autoren, Redakteuren, Spielleitern und Spielern mit und bringen ihre Gedanken ein. Jemand findet den Namen eines Dorfs auf einer Karte ansprechend, denkt sich etwas zur Struktur dieses Dorfs aus, schickt es ein und mit etwas Glück landet es in einem der Hintergrundbände zur Welt. Dadurch ist über die Jahre die mit Abstand vielfältigste Fantasywelt des deutschen Sprachraums entstanden. Es gibt Waldmenschen und höfisches Zeremoniell, so etwas wie Wikinger und Yetis, Drachen und Goblins und Magiergilden und Kriegerakademien. Daher gibt es auch viel zu entdecken – und DIE PHILEASSON-SAGA ist letztlich die Geschichte einer epischen Entdeckungsfahrt, einmal um den Kontinent Aventurien herum.

4. Nutzt ihr Schreibpausen um gemeinsam in „DSA“ abzutauchen und Erinnerungen aufzufrischen?
"Das schwarze Auge" ist inzwischen ein multimediales Projekt. Nukleus ist das Rollenspiel, aber auch die begleitende Taschenbuchreihe hat inzwischen etwa 150 Bände. Es gibt Computer- und Brettspiele, Zinnfiguren, und auch Filmrechte wurden schon vergeben. Aktuell erscheint die englischsprachige Ausgabe des Rollenspiels. Es ist durchaus wahrscheinlich, dass beinahe jeder Fantasyfan im deutschsprachigen Raum bereits einmal mit "Das schwarze Auge" in Berührung gekommen ist, auch wenn er es vielleicht nicht bemerkt hat.
Bernhard: Meine Kinder kommen allmählich in das Alter, in dem Fantasy-Rollenspiele interessant werden, und natürlich ist "Das schwarze Auge" das Spiel der Wahl, mit dem ich sie in dieser Richtung "sozialisiere". J
Robert: Bei mir hat die Schriftstellerei das Rollenspiel "gefressen", aber zu einem der vielen DSA-Romane greife ich immer wieder gern.

5. Was war euer erstes Buch an das ihr euch erinnert? Hat dieses Buch je in einem eurer Werke eine Rolle gespielt bzw. euch inspiriert?
Robert: Bei mir war es "Pit Parker: Gold am Piratenriff" von Matthias Martin. Dieser Jugend-Abenteuerroman steht noch in meinem Regal, auch wenn ich mich nicht mehr an den Inhalt erinnere. In direkter Weise hat er mich wohl nicht beeinflusst, aber wenn man die grobe Richtung "Abenteuerliteratur" nimmt, dann bin ich mit meinen Werken auf genau dieser Schiene unterwegs.
Bernhard: Ich wurde schon im Grundschulalter mit den „Sagen des klassischen Altertums“ von Gustav Schwab gefüttert. Mein Vater – ein bekennender Altphilologe – hat mir die Ilias und die Heldensagen um Herakles und Theseus vorgelesen, noch bevor ich das Buchstabieren lernte. Welche Früchte diese klassische Bildung getragen hat, stürzt meinen Vater immer noch in tiefe Verzweiflung.

6. Wenn ihr eine Rolle in euren Sagen einnehmen könntet, welche wäre das?
Robert: In der PHILEASSON-SAGA wäre ich vermutlich Ohm Follker, der Skalde. Er ist Phileassons bester Freund, immer mit dabei, neugierig und zuverlässig. Vor allem aber ist er ein Schriftenkundiger und Geschichtenerzähler. Am Lagerfeuer gibt er die Sagas der Thorwaler zum Besten, und aus den Erlebnissen der Abenteuerfahrt dichtet er ein Epos, um ihre Helden zu besingen.
Bernhard: Während meiner aktiven Schwertkämpferzeit habe ich mehrfach im Schildwall gestanden und fühle mich durchaus Beorn verbunden. Ich habe diese Zeit geliebt, den Klang der Klingen, die freundschaftlichen Duelle, den Nervenkitzel, wenn Stahl auf Stahl schlägt.

7. Gibt es eine Figur in eurer Sage, in die ihr ein paar eurer Charaktereigenschaften mit einfließen lassen habt?
Ja, alle. Letztlich muss man sich in jede Figur hineinversetzen, um ihre Gedanken und Handlungen plausibel schildern zu können. Deswegen sind wir ja auch beide so nette und harmlose Typen: Was an Finsternis und Bosheit in uns entsteht, steckt nun nicht mehr in uns, sondern ist in die Schurken unserer Geschichten eingeflossen.

8. Habt ihr die Bücher des anderen gelesen um dessen Stil kennen zu lernen?
Robert: Am Anfang seiner Schriftstellerkarriere hat Bernhard einige Romane zur DSA-Taschenbuchreihe beigetragen. Einen Davon, "Der Tanz der Rose", hatte ich schon lange gelesen, bevor das gemeinsame Projekt zu erahnen war. Als die Planungen begannen, habe ich Bernhards Hauptwerk "Die Elfen" gelesen – tatsächlich, wie Du vermutest, um den (aktuellen) Stil kennenzulernen. Inzwischen lese ich Bernhards DSA-Romane auch, um Möglichkeiten für Querverweise zu finden. In "Das Jahr des Greifen" beispielsweise taucht Kapitän Phileasson kurz auf, und zwar mit einigen Begleitern. Da die Geschichte nach der PHILEASSON-SAGA spielt, liegt es nahe, dass er diese Begleiter irgendwann während der SAGA treffen wird …
Bernhard: Da klar war, dass wir auf Jahre quasi „verheiratet“ sein werden, wenn ich dem Projekt zustimme, habe ich erst einmal ein Buch von Robert gelesen. Ich kannte ihn zwar als Kollegen, hatte aber noch keines seiner Bücher genossen. Ein Fehler! Meine Wahl fiel auf: „Feind“, den ersten Band der Schattenherren-Saga und schon nach dem ersten Kapitel wusste ich, dass wir zusammen passen würden.

9. Was ist das Verrückteste was euch je als Autor passiert ist?
Bernhard: Ein Nachmittag in gleißender Sonnenhitze, mitten in der jordanischen Wüste. Ich war zu Besuch in einem verfallenen Omajadenpalast. Kein einziger anderer Tourist war dort. Kein Fremdenführer. Niemand. Ich hatte mich von einem Taxi bringen lassen und vereinbart nach zwei Stunden wieder abgeholt zu werden. Nachdem ich eine Weile durch die Ruinen geschlendert war, erschien eine Staubfahne über der Wüstenpiste. Ein Landrover fuhr vor. Mit Kölner Kennzeichen! (Damals lebte ich in Köln.) Als ich zu den Neuankömmlingen ging, stellte sich heraus, dass sie in Köln nur zwei Straßen weiter wohnten :-o Aber dort war ich ihnen noch nie begegnet. In einem Roman würde hier das Lektorat eingreifen und „Völlig unwahrscheinlich“ an den Seitenrand schreiben. Aber so ist das Leben manchmal: Völlig unwahrscheinlich.

Robert: Möglicherweise war es nicht das Verrückteste, aber zum witzigsten Ereignis kam es für mich auf einer Signierstunde am PERRY-RHODAN-Stand (ich schreibe auch für die größte Science-Fiction-Serie der Welt). Das war auf einer Buchmesse, Leipzig oder Frankfurt, und ein engelsgleiches Wesen mit wunderschönem Gesicht, goldenen Locken und Traumfigur schwebte den Gang herab. Die gut zwanzigjährige Schönheit rief: "Oh, PERRY RHODAN! Bekomme ich ein Autogramm?" Ich zückte natürlich meinen Stift, rückte eine Autogrammkarte zurecht und versuchte, meinem in Starre gefallenen Denkapparat eine möglichst aussichtsreiche Strategie dafür zu entlocken, nach der Telefonnummer zu fragen. Charmant wollte ich rüberkommen, ein bisschen witzig vielleicht, souverän natürlich, aber nicht allzu seriös. Bevor ich die perfekte Formulierung fand, fuhr der Engel jedoch fort: "… für meine Mutter!"

10. Manche Menschen wissen ja ganz genau, was sie sich mit ihrem ersten eigenen Geld gekauft haben. Wisst ihr noch was ihr euch von eurem ersten „Buchgeld“ gekauft habt?
Robert: Ich bin ein Spielkind, was die Hilfsmittel zum Schreiben angeht. Ich benutze gern Software zum Konzipieren, für Skizzen und dergleichen. Das meiste davon ist Shareware (man kann es also kostenfrei benutzen und bezahlt bei Gefallen einen Obolus). Als ich mit dem Schreiben erstmals Geld eingenommen habe, war dann auch die Bezahlung dieser Shareware fällig – schließlich hatte sie auch zu meinem Erfolg beigetragen.
Bernhard: Bei mir war es so, dass ich das Geld für eine abenteuerliche Reise in den Libanon, nach Israel und in den Gaza-Streifen ausgegeben habe. Eine Reise von deren Eindrücken ich noch lange für meine Bücher gezehrt habe.

11. Wie viele Bände wird die Phileasson-Sage insgesamt umfassen?
DIE PHILEASSON-SAGA basiert auf der gleichnamigen Kampagne von Rollenspielabenteuern zu "Das schwarze Auge". Diese Kampagne umfasst zwölf Abenteuer, denen jeweils ein Roman gewidmet werden soll. 2016 sind mit NORDWÄRTS, HIMMELSTURM und DIE WÖLFIN die ersten drei Bände erschienen, 2017 folgt mit SILBERFLAMME der vierte, und danach wollen wir jeweils zwei pro Jahr bringen. Der Heyne-Verlag kauft jeweils Dreier-Chargen an, bis zum sechsten Band, also zur Hälfte des geplanten Umfangs, sind wir inzwischen finanziert. Wenn der Zuspruch aus der Leserschaft so anhält wie bisher, sollte dem zwölfbändigen Epos nichts entgegenstehen.

12. Was bedeutet das Genre „Fantasy“ für euch? Was verbindet ihr damit?
Fantasy ist archetypische Abenteuerliteratur, die aus unseren Mythen schöpft. Der Zauberer, die weise Frau, der Held, das Ungeheuer … zum Personal dieser Romane kann jeder unmittelbar einen Bezug herstellen, weil es letztlich Seelenbilder sind, die man auch in der Psychoanalyse kennt (die Schwesterwissenschaft der Fantasy ist die Tiefenpsychologie J). In der Fantasy kann man fundamental menschliche Themen – den Kampf für das Gute, die Abenteuerlust, Ehre und Ehrlichkeit, Freundschaft, aber auch Hass und Verrat – thematisieren und dabei sehr groß und deutlich darstellen, und eine Bühne bespielen, deren Dimensionen nur durch die Fantasie begrenzt werden.

13. Ihr seid ja fest in der Deutschen Phantastik verankert, ... Habt ihr euch auch schon mal an einem anderen Genre versucht, oder könntet ihr euch vorstellen irgendwann auch mal ein Buch in einem anderen Genre zu schreiben?
Bernhard: Ich habe bereits mehrere historische Romane, sowie ein Jugendbuch veröffentlicht. Seit langem habe ich aber auch vor, mich einmal an einem Thriller zu versuchen. In meiner Anthologie „Wolfträume“ finden sich auch humoristische Geschichten, sowie Ausflüge ins Horror- und SF-Genre.
Robert: Meine erste Veröffentlichung war ein Sachbuch mit dem klangvollen Titel "Betriebswirtschaftliche Formeln, Schemata und Tabellen". Ich habe einen Thriller und einen Entwicklungsroman auf der Festplatte, für die ich aber noch keinen passenden Verlag gefunden habe. Mein Agent geht mit einem bunten Strauß an Exposés hausieren, die nicht alle der Fantastik zuzuordnen sind. Das Überraschendste ist vielleicht ein Konzept zu einer romantischen Komödie, aus dem ein Fernseh-Drehbuch werden soll.

14. Die Phileasson-Saga gehört ja zu den DSA-Rollenspielen, bzw. ist ja streng damit verwoben. Demnach gehe ich davon aus, dass ihr selbst auch zu der Gemeinschaft der Rollenspieler gehört… Könnt ihr mal kurz für Nicht-Rollenspieler erläutern, was genau das ist, was ihr da macht, etc.? Am besten gebt ihr uns einfach mal einen kurzen Einblick in die Welt der Rollenspieler und erläutert wie genau die Phileasson-Saga damit in Verbindung steht.
Ein Fantasy-Rollenspiel ist im Grunde eine gemeinschaftlich erzählte Geschichte. Jeder Spieler beschreibt, wie seine Figur – ein Krieger, ein Magier, ein Elf – agiert. Der Spielleiter beschreibt die Welt, die Umgebung, und alle Figuren, die nicht von Spielern geführt werden. Er würde also zum Beispiel sagen: "Als ihr in der stechenden Mittagssonne die Gasse zum Teppichmarkt entlanggeht, seht ihr zwei zerlumpte Gestalten im Schatten eines Hauseingangs stehen. Eine davon stützt sich auf einen knorrigen Wanderstab, die andere – sie trägt eine Binde über dem linken Auge – hält euch eine Holzschale entgegen und brabbelt dabei unverständlich."
Die Spieler schildern nun, was sie tun. Der Elf schlägt vielleicht einen Bogen, um dem beiden nicht zu nahe zu kommen, und geht weiter, während der Magier mental einen Abwehrzauber vorbereitet und der Krieger nach einem Kupferstück fingert, um es den Bedauernswerten zu geben. Die Degenfechterin dagegen vermutet, dass die Bettler vielleicht den Dieb gesehen haben könnten, der ihr gestern den Geldbeutel vom Gürtel geschnitten hat, und spricht sie an.
Der Spielleiter schildert wiederum die Folgen der Aktionen der Spieler. Manchmal hängt der Ausgang vom Zufall ab, dann wird gewürfelt (mit speziellen Würfeln, die nicht sechs, sondern 20 Seiten haben). Für jede Spielfigur gibt es Punktwerte, die angeben, wie geschickt oder stark sie ist und wie gut sie mit ihren Waffen oder Zaubern umgehen kann – das modifiziert diese Würfelwürfe. Im Laufe ihrer Abenteurerlebens verbessern sich diese Werte, sodass man sich immer größeren Herausforderungen stellen kann.
In den Abenteuerheften wird der Hintergrund für den Spielleiter geschildert. In unserem Beispiel könnte das dazugehörige Abenteuerheft einen Stadtplan enthalten, der zeigt, wo die Gasse verläuft, durch die die Abenteurer gehen. Auch zu den Bettlern könnten Punktwerte verzeichnet sein – und vielleicht steht dort, dass diese Bettler vom König der Diebe ausgeschickt wurden, um die Abenteurer auf die Probe zu stellen.
DIE PHILEASSON-SAGA ist eine der grundlegenden Kampagnen zu "Das Schwarze Auge". In den zwölf Abenteuern reisen die Helden rund um den Kontinent Aventurien und lernen dabei Gegenden kennen, die zuvor Weißflächen auf der Karte waren. Einen mystischen Turm im ewigen Eis, ein vergessenes Tal im Dschungel, Zauberwälder und sturmgepeitschte Meere. Hier wurden Orte und Völkerschaften angelegt – zum Beispiel die untergegangene Kultur der Hochelfen –, die diese Fantasywelt bis auf den heutigen Tag prägen.


15. Was konnten Sie zuerst, lesen oder schreiben?
Das lernt man mehr oder minder gleichzeitig, oder? Wir sind jedenfalls keine Wunderkinder, die sich selbst im Alter von drei Jahren das Lesen beigebracht hätten …

16. Wollten Sie als Kind schon Autor werden? Falls ja, ist es so wie Sie es sich vorgestellt haben oder falls nein, was wollten Sie werden und bereuen sie ihren Werdegang?
Robert: Mein erster Berufswunsch war "Indianer". Mit einem Plastik-Tomahawk und einem Tipi auf dem Rasen machte ich auch schon vielversprechende Schritte in dieser Richtung, verlor dann aber die Zielstrebigkeit. Nach kurzfristigen Irrungen im Berufswunsch – "Astronaut", dann Downgrade auf "Pilot" – kam "Archäologe" in die engere Wahl, verlor aber in der Endausscheidung vor dem Studium (die während des Jahrs als Soldat stattfand) gegen "Wirtschaftsinformatiker". Ich legte mein Diplom in dieser Disziplin ab und arbeitete zunächst als Unternehmensberater auf europaweiten Projekten für Großkonzerne, später als Projektleiter im Strategic Outsourcing. Die Schriftstellerei betrieb ich da schon nebenbei, oft in Hotelzimmern. Seit 2013 bin ich hauptberuflicher Autor, und das gefällt mir gut. Ob ich mich auch eines Tages als Autor in den Sarg legen wird, ist eine andere Frage – ich probiere gern neue Sachen aus.
Bernhard: Gerade habe ich eine weitere Gemeinsamkeit erfahren. Mein allererster Berufswunsch war: Archäologe. Das schon im zarten Grundschulalter. So mit zwölf sattelte ich dann um auf Zahnarzt, weil ich begriffen hatte, dass die wohl das bessere Einkommen haben. Mit sechszehn war mir die Kohle dann wieder egal und ich wollte Maler werden. Nach einem frustrierenden Erlebnis an der Düsseldorfer Kunstakademie bin ich dann an der Kölner Uni gelandet und habe Germanistik, Geschichte und Vorderasiatische Altertumskunde (Archäologie des vorderen Orients) studiert und in allen drei Fächern mein Examen gemacht. Während des Studiums habe ich in allen möglichen Jobs gearbeitet, um mich zu finanzieren: Filmvorführer, Illustrator, Weihnachtsmann zum mieten, Berater in einem Spieleladen, Rollenspielautor. In erster Linie war ich aber Journalist und habe mit dem Geld meine abenteuerlichen Reisen (bevorzugt in Bürgerkriegsländer oder Diktaturen: Nicaragua, Libanon, Syrien, Kuba) finanziert. Als mir der Platz, den Zeitungsgeschichten bekommen, nicht mehr gereicht hat, um das zu schreiben, was ich zu erzählen hatte, bin ich dann zu Romanen gewechselt.

17. Wenn Sie in einem ihrer Bücher leben müssten und die Wahl hätten in welchem, welches wäre es und warum?
Bernhard: Da ich ohne die medizinischen Errungenschaften unserer Welt schon längst nicht mehr leben würde, weiß ich meinen Platz auf diesem Erdball sehr zu schätzen. Allerdings … Mein Roman „Nebenan“ beschreibt eine Welt, die fast wie die unsere ist. Nur dass es hier die Gestalten unserer Märchen und Sagen gibt. Jedenfalls noch einige, denn die meisten wurden in die magische Welt Nebenan fortgesperrt. Eine Welt, in der Märchen wahr werden können, würde mir schon sehr gefallen.
Robert: Falls PERRY RHODAN zählt, dort schreibe ich ab und zu mit, wäre das meine Wahl. Die Menschheit ist geeint, Krankheit und Hunger sind besiegt, man ist in ein Universum aufgebrochen, in dem es vor Leben nur so wimmelt und in dem die Wunder niemals enden. Und man hat die technischen und gesellschaftlichen Möglichkeiten, diese Wunder zu entdecken. Eine schöne Zukunftsvision.
Meine eigenen Werke sind deutlich düsterer. Die beste Wahl wäre wohl GRAUWACHT. Als Mensch lebt man dort zwar in ewiger Nacht, aber wenn man Glück hat, landet man in einer der elf Metropolen, in denen dienstbare Geister das Leben angenehm machen. Sicher, der Marsch durch die Eiswüste, den jeder antreten muss, ist hart, aber dafür hält diese Welt interessante Rätsel und Wunder bereit.

18. Woher nehmen Sie die Ideen und Inspirationen zu ihren Büchern?
Robert: Für einen Schriftsteller ist alles Inspiration. Die Bemerkung der Kassiererin im Supermarkt kann, in anderem Zusammenhang, genau die Dialogzeile sein, die man für die verzogene Prinzessin braucht.
Am meisten inspirieren mich gute Geschichten. Nach einem tollen Film oder einem spannenden Buch springt die Was-wäre-wenn-Maschine an: Wie hätte eine der Nebenfiguren das Geschehen erlebt? Welche Auswirkungen hätte eine andere Entscheidung an dieser oder jeder Stelle gehabt? So entstehen sehr schnell neue Geschichten, die mit ihrem Ursprung nichts mehr gemein haben.
Bernhard: Einen Teil der Inspiration bringe ich von meinen Reisen mit. Aber auch ganz banale Dinge, wie die Nachrichten oder einer Geschichte aus dem wirklichen Leben, die ich erzählt bekomme, können den Funken für einen Romanstrang liefern. Dann vertiefe ich die Themen durch die Lektüre von Fachliteratur oder ich versuche mich den Geschichten und den Figuren im richtigen Leben anzunähern. So habe ich zum Beispiel Schwertkämpfen gelernt, um besser darüber schreiben zu können. Und ich meine nicht, dass ich nur einmal ein Schwert in die Hand genommen habe. Ich bin auf Mittelaltermärkten aufgetreten und eine meiner stolzesten Stunden war, als ich einmal als letzter von 36 Kämpfern in einem „Circle of honor“, einem Schwertkämpferturnier, übrig geblieben bin.

19. In welchem Buch haben Sie am meisten von Ihrem persönlichen Charakter verarbeitet?
Robert: In jede Figur fließt viel vom Autor ein, aber ich stelle keine Alter Egos in meine Fantasywelten. Am stärksten fasziniert mich Tynay in SCHATTENKULT. Einerseits würde ich sie gern einmal kennenlernen – aber andererseits weiß ich, dass das eine sehr schlechte Idee wäre, denn diese Begegnung würde ich wohl nicht überleben.
Bernhard: Mein einziger Roman, der tatsächlich autobiographische Bezüge hat, ist „Nebenan“. Der Student und Schwertkämpfer Till weist viele Parallelen zu meinem Leben auf. Neben Freunden habe ich auch einige meiner Uniprofessoren und eine verflossene Liebe in dem Buch porträtiert.

20. Was für Tipps haben Sie für jemanden der gerne selber Autor werden wollen würde oder Schreiberling ist?
Autor zu werden ist sehr einfach – ein Stift und ein Blatt Papier, mehr braucht man nicht. Veröffentlicht zu werden oder gar davon leben zu können ist erheblich schwieriger. Der beste Vergleich ist das Fußballspielen. Jeder kann Fußball spielen, aber die wenigsten können davon leben, und dieser Realität muss man sich bewusst sein. Sprich: Man sollte seine Lebensplanung nicht darauf ausrichten, sondern auf jeden Fall ein finanzielles Standbein aufbauen, das nichts mit dem Schreiben zu tun hat.



Na hat wer Bock auf mehr Lesestoff?


Der Link zum Buch 📚📖

1/03/2017

Panem-Challenge 🏹🕊

Lasset die Spiele beginnen !!!

Die liebe Pink Mai hat für dieses Jahr die Panem-Challenge geplant und ich nehme als ein Tribut aus Distrikt 12 teil.

Jeder Monat ist an einen bestimmten Distrikt gerichtet, und der Januar ist für Distrikt 1 bestimmt. Somit wird das Thema Luxus, Prunk und Geld sein. 👑💍💎

Vielleicht habt ihr ja Ideen welche Bücher man dann gut lesen kann.
Ich habe Glimmernächte von Beatrix Gurian hier auf meinem SuB liegen und das steht somit auf jeden Fall auf meiner Liste. ❤

🏹Möge das Glück stehts mit euch sein 🏹
Lg
Heather ( Distrikt 12 )


#panemchallenge
#distrikt12


⬇️⬇️⬇️Links zu den Rezenssionen zum Monatsthema ⬇️⬇️⬇️⬇️

Januar/Distrikt 1(Luxus, Prunk & Geld):

Febuar/Distrikt 2(Militär, Kampf, Mord & Krieg):

März/Distrikt 3(Technologie & Erfindungen):

April/Distrikt 4(Das Meer & Seine Bewohner):

Mai/Distrikt 5(Elektrische Welten):

Juni/District 6(Reisen):

Juli/ District 7(Bücher):

August/District 8(Mode, Fashion & Kleidung):

September/District 9(Armut, Hunger &Leid):

Oktober/ District 10(Tiere):

November/District 11(Auf dem Land):

Dezember/District 12(Rebellion, Kampf & Wiederstand):

12/27/2016

REZENSION Hoffnungsschimmer💫⭐️🌟✨




Autor: Alexander Grun (Herausgeber)
Titel: Hoffnungsschimmer-Im Dunkeln ein LichtProtagonisten: UnterschiedlichGenre: AnthologieErscheinungsjahr & Verlag: November 2016

Allgemeines: Ich liebe das Cover. Aber noch mehr liebe ich die Idee die dahinter steckt. Deswegen mag ich dieses Projekt weitesgehend unterstützen. 

Klappentext: In der ersten Hoffnungsschimmer-Anthologie finden Sie Geschichten, Gedichte und Illustrationen über Menschen, deren Lebensweg von steinigen Pfaden durchzogen ist. Über Kinder, die ihre Ängste überwinden müssen, um ihre Träume leben zu können. Über Mädchen und Jungen, die schwer krank sind, aber jeden einzelnen Moment genießen möchten, der ihnen noch bleibt. Über Männer, die in den Krieg ziehen müssen, sich jedoch nichts sehnlicher wünschen, als ihre Familien wieder in den Arm zu nehmen. Und über Frauen, die erst durch das Wunder eines heranwachsenden Lebens spüren, was wirklich wichtig ist.
Es sind Geschichten darüber, wie bedeutsam Hoffnung ist. Wie wichtig es ist, sie zu bewahren und nicht zu verlieren. Aber vor allem: Wie wichtig es ist, niemals aufzugeben!
Der komplette Erlös wird an den Verein Herzenswünsche e.V. aus Münster gespendet, der schwer kranken Kindern und Jugendlichen ihre sehnlichsten Wünsche erfüllt.
Plot: Ja das mit dem Plot ist nicht so leicht, aber kurz gesagt hat jede Geschichte und jedes Gedicht seine eigene Handlung und dennoch sind sie alle gleich. Es ist schwer in Worte zu fassen... 
Stil: Jeder einzelne Autor hatte seinen eigenen Stil und jeder Stil hat einfach zu dem was geschrieben wurde gepasst.

Gesamteindruck: So jetzt kann ich euch mal eine Geschichte erzählen. 
Ich habe für diese Buch einen verdammten Monat gebraucht um es zu lesen. Ich hasse es zu sagen aber das Buch ist grausam.. Ich habe nach jeder Geschichte, nach jedem Gedicht geweint. Aber ich liebe dieses Buch dennoch, denn ich habe es geschafft meinen Freund dabei zu unterstützen zu " Überleben"
Mein Freund (19 noch) hatte das ganze Jahr mit Krebs zu kämpfen und seit Oktober ist er mit der Chemo und den Antikörpern fertig. Er hat es fürs erste geschafft. Jetzt heißt es 5 Jahre warten und beten, das nichts mehr kommt, denn er selber würde es nicht nochmal durchstehen... Auch seine Tante kämpft seit Jahren gegen Krebs, besser gesagt Leukämie. Und das mit anzusehen, tut einfach weh, auch wenn man sich kaum bis gar nicht kennt, weil sie nur im Krankenhaus ist. Alle fiebern mit und beten, dass sie es schafft. aber immer wenn wir denken es geht ihr besser, dann muss sie wieder ins Krankenhaus. Es ist jedes Mal das Gleiche und jeder der Familie leidet mit ihr. 
Doch als es bei ihm hieß Krebs ist für alle eine Welt zusammengebrochen. 
Sein Vater konnte ihn kaum noch ansehen, der welcher ihn sonst nur ärgert und auf hart macht, musste nun ständig die Tränen wegdrücken. 
Die Mutter hat ihn nicht mehr aus den Augen gelassen und ich?
Ich habe mitgelitten. Ich habe die starke Freundin gespielt, wenn er geweint hat, habe ihn bedient und dennoch geärgert, damit er weiß, dass ich ihn trotz Glatze und allem immer noch so liebe wie auch am Anfang, aber auch, damit er niemals das Lachen verliert in dieser schweren Zeit...

und mehr kann ich nicht sagen...
Ich habe noch nie ein Buch gelesen, was mich mehr berührt hat und noch nie eine Rezension geschrieben, die mich zum weinen bringt.

Also eindeutig JAHRESHIGHLIGHT  und 5von 5 Sternies
🌟🌟🌟🌟🌟

12/22/2016

REZENSION Sternendiamant - Die Legende des Juwelenkönigs💎👑

Autor: Sarah Lilian Waldherr
Titel: Sternendiamant-Die Legende des Juwelenkönigs
Protagonisten: Fana, Kian
Genre: Jugendbuch / Fantasy
Erscheinungsjahr & Verlag: Juli 2015 im Verlag Oetinger34 
Allgemeines: Als erstes mag ich einen großen Dank an die Autorin aussprechen. Ich habe mich sehr über die post gefreut und habe alles schön ordentlich in mein Bücherregal untergebracht. Der Aufnahmebrief der Schule und der Diamantenanhänger sind einfach sensationell gut gelungen. Einen zweiten Dank dafür, das mir das E-Book zur verfügung gestellt wurde, ich habe  mich sehr gefreut. ❤

Klappentext: Plötzlich magisch! Was ist nur mit Fana los? Auf einmal hickst sie Schmetterlinge und verwandelt sich in ein leibhaftiges Ferkel. Denn Fana ist kein Mensch, sondern ein magischer Aurion, dessen Zauberkräfte sich nun zeigen. Und das ist längst nicht das Einzige, das ihr Leben durcheinanderwirbelt. Welche Geheimnisse birgt das schwebende Schulschiff Simalia? Und was hat es mit dem mysteriösen Juwelenkönig auf sich? Bevor Fana sichs versieht, findet sie sich im Strudel alter Legenden wieder, die enger mit ihr verbunden sind, als sie es je für möglich gehalten hätte. Das fantastische Debüt von Sarah Lilian Waldherr - voller Humor, Magie und irrwitziger Verwicklungen.

Plot: Die junge Fana ist ein ganz normaler Teenager und hat, wie jedes Mädchen in ihrem Alter, diese ganz normalen Teenagerproblem, wären da nicht diese komischen "Unfälle". Denn ohne eine Vorahnung oder ersichtlichen Grund hickst sie Schmetterlinge, die als wäre es selbstverständlich, aus ihrem Mund fliegen oder ist urplötzlich ein kleines Ferkelchen und ihr eigener Vater will sie schlachten. Doch das Ganze wird nicht besser als sie auf eine Magieschule gehen muss, da sie anscheinend ein Magiko ist. Ein Mensch mit magischen Fähigkeiten. Da denkt man ja es könnte nichts mehr schief gehen, doch Fana hat große Schwierigkeiten dem Unterricht zu folgen und ihr passieren weiterhin Missgeschicke. Fana hat ein Problem nach dem anderen und versucht auch noch ihre Familiengeheimnise zu lüften. Doch auch die Suche nach ihrem Vater steht ihr noch bevor.

Stil: Sarah Lilian Waldherr hat es geschafft, mich von der ersten Seite an in ihren Bann  zu ziehen. Von Anfang bis Ende kann man der Geschichte gut folgen. Das Ganze liegt vermutlich damit zusammen, dass man mit der Prota gemeinsam in die Welt eintaucht und alles ziemlich gut verfolgen und nachvollziehen kann. Jeder Charakter wurde wunderbar dargestellt und auch dieWelt der Magie ist bis ins kleinste Detail ausgearbeitet.

Gesamteindruck: Alles in einem ist Sternendiamant ein gut gelungenes Jugendbuch und leicht verständlich zu lesen. Die Autorin entführt den Leser in eine unbekannte, magische Welt und verarbeitet jedes einzelne Detail sehr genau. Dem Buch ist leicht zu folgen und ich konnte nach dem Anfang gar nicht mehr aufhören mit dem Lesen. Um so enttäuschter war ich als das Buch ein Ende fand. Aber es gibt ja noch drei andere Teile zum lesen.


PS: Eindeutig eine Leseempfehlung wert. Daher hier 5von 5 Steines




🌟🌟🌟🌟🌟

11/20/2016

REZENSION Aufbruch nach Sempera 🐯

Autor: Tatjana Zanot
Titel: Aufbruch mach Sempera 🐯
Protagonisten:Daisy
Genre: Fantasy
Erscheinungsjahr&Verlag: 2016 bei Books in Demand
Allgemeines: Ich hatte das Glück diese E-Book Datei von der lieben Tatjana Zanot persönlich zu bekommen und bedanke mich hier dann erstmal ganz Herzlich für diese Chance. 😊

Klappentext: Die sechzehnjährige Daisy Demerath ist nicht wie andere Mädchen in ihrem Alter. Während ihre früheren Klassenkameradinnen Listen schreiben, mit welchen Stars sie ins Bett gehen würden, führt sie eine Liste mit ihren persönlichen Worst-Case-Szenarien. Seit drei Jahren hat sie nicht mehr das Haus verlassen. Eines Abends jedoch muss sie vor die Tür treten, um den Müll nach draußen zu bringen, und gerät prompt in Schwierigkeiten. Wenn sie gewusst hätte, welches Abenteuer auf sie wartet, wäre sie vermutlich drinnen geblieben – und wäre nie in eine Parallelwelt hineingeraten, in der Gestaltwandler ihr Unwesen treiben.

Plot: Daisy ist kein normaler Teenager. Sie hat seit Jahren nicht mehr das Haus verlassen. Das Problem ist nämlich, dass sie an Panikattacken und Phobien leidet. Deswegen wurde sie von Pflegefamilie zu Pflegefamilie geschoben bis sie bei Nadja landete. Diese bot Daisy ein Zuhause, Schutz und natürlich Liebe. 
Eines Abends als Daisy den Müll rausbringt, ahnt sie nicht, was auf sie zukommt. Eine für Daisy normal erscheinende Katze läuft über die Straße und wird fasst von einem Auto erwischt, doch sie rettete die Katze. Anfangs denkt Daisy sie wäre tot, denn sie war plötzlich irgendwo auf einer grünen Wiese und anstelle der Katze, steht ihr nun ein mürrischer Mann gegenüber, welcher der Katze sehr ähnlich sieht. Das Ganze wird immer komplexer für Daisy, als sie erfährt, dass sie nicht tot, sondern nur in einer Parallelwelt, namens Sempera mit Gestaltwandlern gelandet ist und nun als Mensch, auf der Flucht zu sein scheint. 

Stil: Tatjana Zanot schafft es einfach, mit ihrem besonderen Schreibstil eine besondere Gedchichte zu zaubern. Sie hat die psychische Störung von Daisy einfach fabelhaft dargestellt und auch Sempera wurde mit vielen liebevollen Charakteren und wichtigen Details geschmückt.

Gesamteindruck: Die Geschichte die Daisy in Sempera vor sich hat, ist von Anfang bis Ende einfach nur fesselnd geschrieben. 
Man kann sich von Anfang an sofort in Daisy hineinversetzen, auch wenn man nicht seit Jahren nur im Haus lebt. Daisy ist ein sehr toller Charakter und ich konnte mich sofort mit ihr identifizieren. Deswegen ist es mir sehr leicht gefallen, dem Buch zu folgen und es förmlich zu verschlingen. 
Diese Buch sollte jeder der auf Fantasy mit Gestaltwandlern und einer gefährlichen Flucht steht gelesen haben.  Ein perfektes Fantasy Buch mit einem unerwartetem Ende und deswegen 5 von 5 Sternies 


🌟🌟🌟🌟🌟

11/17/2016

Was sind eure Tipps gegen eine Leseflaute?

Na Ihr da draußen,

Ich hofffe das es euch allen gut geht und ihr nicht wie ich mit einer fetten bronchitis im Bett liegt und euch die Seele aus dem Leib hustet. 😷

Ich habe gerade versucht zur Schule zu gehen, habe aber gemerkt, dass das Ganze keine gute Idee war. Ich liege nun, wieder in meinem Gammellook, im Bettchen und versuche etwas zu lesen.
Mein Momentaner Lesestoff ist "Aufhruch nach Sempera" von der lieben Tatjana Zanot.
Dieses Buch ist einfach der Absolute Hammer. Freut euch am Samstag auf eine Rezension, der besonderen Art. 😉

Allerdings muss ich gestehen, das sich momentan eine kleine Leseflaute anbahnt. Also gebt mir so viele Tipps, wie nur möglich, damit ich auch bloß weiterlese.
Für eine Leseflaute ist leider keine Zeit, denn ich habe noch andere Rezensionsexemplar die ich lesen muss.
 Bitte, bitte, bitte helft mir diese Flaute zu bewältigen.

LG
Eure Heather ❤️

11/12/2016

Belgien ❤️

So für die die es noch nicht wissen.

Ich bin seit gestern Abend in Belgien. Heute Abend ist ein Konzert von einer meiner Lieblingsbands und Joa. 😊
 Wir werden uns jetzt fertig machen und erstmal frühstücken.
Für heute steht an ins Stadtzentrum zu düsen und Buchläden zu suchen.
Es werden noch Bilder folgen.
Bilder von der Stadt Brüssel, dem Stadtzentrum selber, den Buchläden etc.
und morgen geht es wieder nach Hause. Denn meine mum hat morgen Geburtstag.
Dennoch habe ich noch kein Geschenk 🙄
Vielleicht findet sich ja in der City was feines für mum. ❤️

Wer Interesse daran hat zu wissen sie Belgien war, der ist auf meiner Facebookseite gerne gesehen.
Hier der Link:   https://m.facebook.com/BuecherwahnsinnUndParadies/

LG
Eure Heather❤️

11/01/2016

REZENSION Einhornzauber-Über die Nebelbrücke

Autor: Astrid Vollenbruch
Titel: Einhornzauber-Über die Nebelbrücke
Protagonisten: Sonja, Melanie, Nachtfrost
Genre:Fantasy
Erscheinungsjahr&Verlag: 2007 im Kosmo-Verlag
                                           2011 im Bastei-Lübbe-Verlag
Allgemienes: Einhornzauber erschien in sechs Bänden im Kosmos-Verlag. Mittlerweile wurde die Serie noch einmal als Trilogie unter dem Titel „Im Bann des Nebels“ herausgegeben und zum Teil mit „moderneren“ Namen und Aktualisierungen versehen. Außerdem gibt es mittlerweile eine polnische Fassung des Buches. 

Klappentext:Als Sonja mit dem fremden Pferd, das sie im Wald gefunden hat, in den Nebel flieht, ahnt sie noch nicht, dass von nun an nichts mehr so sein wird wie zuvor. Es war größer als jedes Pferd, das sie je gesehen hatte. Sein Fell war tiefschwarz, übersät mit weißen Punkten wie Sterne am Nachthimmel. Mähne und Schweif schimmerten wie Silber. Und auf seiner Stirn saß ein Horn wie aus reinem Licht ... 

Plot: Die dreizehn jährige Sonja liebt Pferde über alles. Als allerdings der Waldhof ohne Vorwarnung schließt und alle Tiere von dort auf einmal fort sind, ebenso die Pferde Bjarni und Micky, versucht Sonja sie wieder zu finden. Doch anstelle der zwei gesuchten Pferde, findet sie ein verletztes und verwahrlostes Pferd im Wald auf. Sonja kann an nichts anderes mehr, als an dieses Pferd denken und macht es sich zur Aufgabe es zu retten. Währenddessen begegnet Melanie, Sonjas zu dem Zeitpunkt zerstrittene beste Freundin, einem Jungen namens Darian am Waldrand. Keiner der beiden Mädchen hätte je gedacht, dass das vermutliche Pferd ein Einhorn und der am Wegrand liegende Junge ein Prinz und Krieger sind. Doch damit fängt das Abenteuer der beiden Freundinnen erst an.  Sonja wird von Nachtfrost in die magische Welt von Elarim entführt, wo einige Aufgaben auf Sonja und ihre Freunde warten. 

Stil: Astrid Vollenbruch bedient sich einem gut verständlichen,an wenigen Stellen leicht verwirrenden Schreibstil. Das liegt wahrscheinlich daran,das ich mich mit der Hauptprotagonistin nicht ganz zu hundert Prozent identifizieren konnte. Das Buch lässt sich dennoch sehr gut lesen und die Handlung ist sehr gut herausgestellt worden.

Gesamteindruck: Einhornzauber ist ein Buch was jeder Pferdeliebhaber gelesen haben sollte. Es geht allerdings nicht ausschließen um Pferde, Einhörner und Fabelwesen. 
Im Laufe der Geschichte machen die Mädchen eine deutliche Entwicklung durch und die ersten Teeneger Probleme tauchen auf. Ob es das beliebt sein, die Liebe oder andere  typische Problem sind, Sonja und Melanie meistern alle Ihre Probleme und sind dabei niemals allein. 
Also wer Pferde liebt, aber trotzdem ein Buch lesen mag, wo alle alltäglichen Probleme eines Teenagers aufgeführt und gemeistert werden, liegt mit Einhornzauber auf jeden Fall richtig. Deswegen gebe ich dem Buch 4 von 5 Sternies. 


         🌟🌟🌟🌟

10/27/2016

Rezension,Autoren und deren Bücher

So nach einer gelungenen Schulwoche melde ich mich dann mal, mit den Worten "Guten Abend meine Lieben"
Ich möchte euch kurz einmal mitteilen, dass ich zur Zeit 4-5 Bücher zum rezesieren habe und seeehr viel in letzter Zeit lese.
Welche Bücher das sind, lasst euch einfach überraschen. Aber ich kann euch sagen, einer der Autoren und vor allem das Buch haben mein Herz schon erobert. Genauere Informationen zu den Autoren und den Büchern folgen bald.
Wer auf dem laufenden gehalten werden will, welche Schätze noch einziehen und wie meine Weinhnachtsplanung aussieht und alles was sonst noch interessant sein könnte, der mag meiner Seite gerne auf Facebook folgen:
Mein Bücherwahnsinn & das Paradies

So nun sage ich auch schon Gute Nacht für heute und bis die Tage. ❤️
LG
Heather 🦄

PS: Die für heute geplante Rezension  wird  am Wochenende gegen 20 Uhr hier auf dem Blog und meiner Facebookseite veröffentlicht.🙊