12/27/2016

REZENSION Hoffnungsschimmer💫⭐️🌟✨




Autor: Alexander Grun (Herausgeber)
Titel: Hoffnungsschimmer-Im Dunkeln ein LichtProtagonisten: UnterschiedlichGenre: AnthologieErscheinungsjahr & Verlag: November 2016

Allgemeines: Ich liebe das Cover. Aber noch mehr liebe ich die Idee die dahinter steckt. Deswegen mag ich dieses Projekt weitesgehend unterstützen. 

Klappentext: In der ersten Hoffnungsschimmer-Anthologie finden Sie Geschichten, Gedichte und Illustrationen über Menschen, deren Lebensweg von steinigen Pfaden durchzogen ist. Über Kinder, die ihre Ängste überwinden müssen, um ihre Träume leben zu können. Über Mädchen und Jungen, die schwer krank sind, aber jeden einzelnen Moment genießen möchten, der ihnen noch bleibt. Über Männer, die in den Krieg ziehen müssen, sich jedoch nichts sehnlicher wünschen, als ihre Familien wieder in den Arm zu nehmen. Und über Frauen, die erst durch das Wunder eines heranwachsenden Lebens spüren, was wirklich wichtig ist.
Es sind Geschichten darüber, wie bedeutsam Hoffnung ist. Wie wichtig es ist, sie zu bewahren und nicht zu verlieren. Aber vor allem: Wie wichtig es ist, niemals aufzugeben!
Der komplette Erlös wird an den Verein Herzenswünsche e.V. aus Münster gespendet, der schwer kranken Kindern und Jugendlichen ihre sehnlichsten Wünsche erfüllt.
Plot: Ja das mit dem Plot ist nicht so leicht, aber kurz gesagt hat jede Geschichte und jedes Gedicht seine eigene Handlung und dennoch sind sie alle gleich. Es ist schwer in Worte zu fassen... 
Stil: Jeder einzelne Autor hatte seinen eigenen Stil und jeder Stil hat einfach zu dem was geschrieben wurde gepasst.

Gesamteindruck: So jetzt kann ich euch mal eine Geschichte erzählen. 
Ich habe für diese Buch einen verdammten Monat gebraucht um es zu lesen. Ich hasse es zu sagen aber das Buch ist grausam.. Ich habe nach jeder Geschichte, nach jedem Gedicht geweint. Aber ich liebe dieses Buch dennoch, denn ich habe es geschafft meinen Freund dabei zu unterstützen zu " Überleben"
Mein Freund (19 noch) hatte das ganze Jahr mit Krebs zu kämpfen und seit Oktober ist er mit der Chemo und den Antikörpern fertig. Er hat es fürs erste geschafft. Jetzt heißt es 5 Jahre warten und beten, das nichts mehr kommt, denn er selber würde es nicht nochmal durchstehen... Auch seine Tante kämpft seit Jahren gegen Krebs, besser gesagt Leukämie. Und das mit anzusehen, tut einfach weh, auch wenn man sich kaum bis gar nicht kennt, weil sie nur im Krankenhaus ist. Alle fiebern mit und beten, dass sie es schafft. aber immer wenn wir denken es geht ihr besser, dann muss sie wieder ins Krankenhaus. Es ist jedes Mal das Gleiche und jeder der Familie leidet mit ihr. 
Doch als es bei ihm hieß Krebs ist für alle eine Welt zusammengebrochen. 
Sein Vater konnte ihn kaum noch ansehen, der welcher ihn sonst nur ärgert und auf hart macht, musste nun ständig die Tränen wegdrücken. 
Die Mutter hat ihn nicht mehr aus den Augen gelassen und ich?
Ich habe mitgelitten. Ich habe die starke Freundin gespielt, wenn er geweint hat, habe ihn bedient und dennoch geärgert, damit er weiß, dass ich ihn trotz Glatze und allem immer noch so liebe wie auch am Anfang, aber auch, damit er niemals das Lachen verliert in dieser schweren Zeit...

und mehr kann ich nicht sagen...
Ich habe noch nie ein Buch gelesen, was mich mehr berührt hat und noch nie eine Rezension geschrieben, die mich zum weinen bringt.

Also eindeutig JAHRESHIGHLIGHT  und 5von 5 Sternies
🌟🌟🌟🌟🌟

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